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  • Animal Fun

    Tierisch Spass

    Auf dem Bauernhof, da ist immer was los

 

Auf dem Bauernhof, da ist immer was los. Und bei Ledergerbers auf dem Schlattgut erst recht. Beim Bauernplausch für Gross und Klein geht's tierisch toll zu und her ob Herrliberg. Davon können Max und Filipp ein Lied singen!

 

Eigentlich wollten sie einfach mal einen Augenschein nehmen von diesem Betrieb, von dem Mami, die Medienverantwortliche der Living Circle Group, immer wieder berichtet hatte. Julia Faulhaber und ihr Mann Frank, von Hause aus Gesundheitswissenschaftler am Kinderspital Zürich, zeigen den beiden Söhnen den Bauernhof der Familie Ledergerber oberhalb von Herrliberg. Rasch sind die Eltern vergessen, ab sofort sind die Tiere die Hauptdarsteller. Und Max (8) und Filip (6) gewinnen erstaunliche Erkenntnisse.

 

ERSTENS: Esel sind nicht störrisch

Im Gegenteil, sie sind total geduldig. Lassen sich striegeln von den zwei Jungs, die Vollgas geben. Fast eine Viertelstunde lang wird das Fell von Sina, Stella und Ben gereinigt. Und sie halten still. Erst als die zwei willkommenen Nachwuchspfleger auf Zeit das Esels- gehege verlassen, kommt das obligate «I-aaaa» — aber dann lauthals.

Zweitens: Hühner sind nicht dumm

Das muss vor allem Filip erfahren. Bauer Domenik Ledergerber zeigt ihm, wie man ein Huhn korrekt in die Arme nimmt. Auf Zehenspitzen pirscht sich Filip ans weisse Huhn heran. Nur fliegt jedes weg, sobald er auch nur in seine Nähe kommt. 160 Hühner tummeln sich auf dem «Schlattgut» und picken im Freien Gras, Würmer und Körner.

Drittens: Kühe sind schnell

Es ist 16.45 Uhr. Die Kühe wollen nach Hause — von Weitem hört man sie auf der Weide muhen. Denn Kühe sind Gewohnheitstiere. Also holt Familie Faulhaber die 29 Brown-Swiss-Kühe und eine Jersey-Kuh ab — vorher muss die Route sorgsam mit Kuhdraht abgesperrt werden. Und dann geht’s los: Die Kühe sind rasch daheim, verwundert eilt die Familie Faulhaber hinterher.

Viertens: Die Milch fliesst sofort

Auf diesen Moment haben sich die zwei Jungs besonders gefreut: Sie dürfen — unter Anleitung von Vater Peter Ledergerber — die Kühe melken. Diese stehen seelenruhig in ihrer Box. Nun müssen die Zitzen gereinigt und aktiviert werden. Das tut Filip denn auch fürs Leben gern. Und sofort rinnt die Milch, wenn die Kuh ihr körpereigenes Hormon freisetzt. Bis zu 40 bis 50 Liter sind es pro Kuh und Tag.

Fünftens: Auch Menschen haben tierisch Hunger

Riesig ist der Kohldampf: bei den Kühen, als sie nach dem Melken im Stall von Familie Faulhaber mit frischem Heu gefüttert werden. Gross ist der Hunger bei den zwei Jungbauern. Der Zvieri mit Trockenfleisch, Schüblig und gekochten Eiern vom «Schlattgut», dazu frisch gebackener Zopf und Brötli, ist rasch ratzekahl verspeist. Zum Dessert dann noch die süsse Überraschung: Hofglacé — Rhabarber und Erdbeer. Rund 1000 Liter in sechs Sorten sind es im Jahr, die über die Theke gehen. Oder im Restaurant «Buech» nebenan serviert werden — von Domenik Ledergerber höchstpersönlich zubereitet. Nächstes Jahr sollen Joghurt, Quark und andere feine Dinge aus hoffrischer Milch dazukommen. Selbstverständlich haben sich Max und Filip auch bereits wieder angemeldet — für den Landdienst. 

 

Text: Reto Wilhelm

Photo: Anna-Tina Eberhard

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